Sei dabei! Mach bei der Befragung mit!

Mail-Aktion an Finanzminister*innen für den Start der Gespräche

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir ziehen Bilanz: 

Ein Jahr nach den Tarifverhandlungen des TV-L gibt es immer noch keine wahrnehmbaren Bemühungen von Seiten der Arbeitgeber*innen, der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), unsere Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Deswegen werden wir die Finanzminister*innen der Länder, die die TdL bilden, auffordern, sich vor Ort mit unseren Forderungen auseinanderzusetzen und mit uns in Gespräche einzusteigen. Wir wollen Thema sein, wenn sie vor Weihnachten nochmal zusammensitzen! Das Ziel ist, dass sich die Minister*innen in der TdL für den TVStud einsetzen und ein bisschen auf die Tube drücken, denn die Inflation frisst unseren eh schon geringen Lohn auf und immer mehr von uns sind von (drohender) Armut betroffen. 

Wie machen wir das? 
Möglichst viele Menschen schicken eine Mail an die Runde der Minister*innen und lassen ihnen so unsere Forderungen zukommen. Hochschulangehörige, die von ihrer Hochschul-Mail-Adresse schreiben, sind dabei am glaubwürdigsten.

Was kannst du tun?
1. Die Minister*innen
Versende jetzt über das Mail-Formular unsere Vorlage (Text siehe unten) an die Finanzminister*innen:

    2. Die Vielen 

    • Sag möglichst vielen Kolleg*innen und Unterstützer*innen Bescheid und leite den Link zu dieser Website an sie weiter. 
    • Am schnellsten erreichen wir die Vielen über die Studierenden- oder Mitarbeitenden-Verteiler deiner Hochschule.

    3. Die Öffentlichkeit 
    Berichte von deinem Engagement auf den sozialen Netzwerken unter #keineAusnahme und #TVStud und teile den Aufruf in deiner Story! 

    Wie lange dauert das? 
    In der Turbo-Version nicht länger als 30 Sekunden! Wir freuen uns aber auch, wenn du dir Zeit nimmst persönliche Nachrichten zu schreiben, denn so sind wir noch wirksamer.

    Wir wollen im Herbst 2023 unseren TVStud verhandeln – deswegen muss die Arbeitgeber*innenseite (TdL) jetzt umdenken!


    Text der Mail-Vorlage:

    Sehr geehrte Finanzminister*innen der Länder,

    [Platz für deine eigenen Erfahrungen]

    Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir ziehen Bilanz: 

    Ein Jahr nach den Tarifverhandlungen des TV-L gibt es immer noch keine wahrnehmbaren Bemühungen Ihrerseits, die Arbeitsbedingungen studentischer Beschäftigter zu verbessern. Deswegen fordere ich Sie, als Mitglied der TdL, auf, sich vor Ort in Ihrem Bundesland mit den studentischen Beschäftigten, die sich in zahlreichen TVStud-Initiativen zusammengeschlossen haben, auszutauschen und auf eine Tarifierung hinzuwirken.

    Die Arbeitsbedingungen der studentischen Beschäftigten sind immer noch skandalös schlecht. Unter anderem Löhne auf Mindestlohnniveau, extrem kurze Vertragslaufzeiten, Kettenverträge und mangelhafte bis keine Personalvertretung prägen den Alltag dieser Gruppe von Landesbeschäftigten. Diese Prekarisierung muss jetzt durch einen Tarifvertrag beendet werden – auch im Hinblick auf die Inflation, die noch mehr Studierende und damit auch studentische Beschäftigte in die Armut drängt. Wir können uns die Tarifflucht der Länder nicht mehr leisten!

    Unsere Forderungen lauten daher:

    • Existenzsichernde Löhne! Her mit den Tarifverträgen für studentische Beschäftigte.
    • Jährliche Lohnerhöhungen! Für die Anbindung an die Lohnsteigerungen des Tarifvertrags der Länder.
    • Planbarkeit durch Mindestvertragslaufzeiten! Für das Ende von Kettenbefristungen. 
    • Einhaltung von Mindeststandards! Urlaubsanspruch und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall müssen die Regel sein.
    • Mitbestimmung auch für uns! Demokratische Teilhabe in Personalräten darf Studentische Beschäftigte nicht ausschließen.

    Gehen Sie jetzt auf Gesprächsangebote der regionalen TVStud-Initiativen und Gewerkschaften ein oder suchen Sie das Gespräch. Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier: www.tvstud.de/netzwerk. Setzen Sie sich jetzt in der TdL für eine schnelle Gesprächsaufnahme und Tarifverhandlungen im Herbst 2023 ein. 

    Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen und freue mich auf meinen Tarifvertrag,
    [Dein Name]